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Junge Talente im Knöpfer-Haus

Nach Ferienwoche in Holzhausen stellten Kinder ihre Arbeiten aus.

Holzhausen. Das war ein freudiges Gewimmel im Knöpfer-Museum, als junge Mal-Talente nach einer Ferienwoche unter dem Motto „Malen, Zeichnen, Drucken wie Otto Knöpfer“ in einer kleinen Ausstellung ihre gelungenen Ergebnisse präsentierten. Eltern, Großeltern und weitere Gäste staunten, was 18 Mädchen und Jungen zwischen 9 und 15 Jahren nach einer Ferienwoche an Bildern vorzeigen konnten.

Eingeladen hatten die Volkshochschule Ilm-Kreis und der Oto-Knöpfer-Freundeskreis. Unter fachlicher Anleitung konnten sich die Maltalente in verschiedenen Techniken ausprobieren, darunter Aquarellmalerei, Zeichnen in der Natur und Drucken.

„Ich bin überrascht und erfreut, was die Kinder Schönes zustande gebracht haben“, zeigte sich Opa Alfons Köllmer aus Ilmenau stolz auf seine neunjährige Enkelin Lea, die an der Ausstellung beteiligt war. „Die 120 Kilometer, die ich gefahren bin, habe ich nicht bereut“, fügte er hinzu. Wie andere Gäste auch war Opa Alfons des Lobes voll über den Knöpfer-Freundeskreis und die Volkshochschule.

Auch der elfjährigen Lieselotte Große aus Görbitzhausen, die kleine Tiere und Pflanzen gezeichnet hatte, hat das Programm der Ferienwoche Spaß gemacht. „Alles war gut organisiert, von den Workshops, über die Exkursion nach Molsdorf bis zur Verpflegung im „Lasso“, urteilte Dagmar Lücke von der Volkshochschule. Dank gebührt vom Knöpfer-Verein der Vorsitzenden Petra van Bellen, dem Schatzmeister Arno Rehm und der Kursleiterin Simone Hornung-Vogt. Gefördert wurde der Talentecampus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Arnstädter Bildungswerk.

BU: DSC 0046 Kinder und Gäste bei der Vernissage am 17.10.26

DSC 0066 Kleine Auswahl von Bildern der jungen Talente

Text und Fotos: J. Thiele

Talentcampus in den Herbstferien

Kunst auf dem Lande: Malen, Zeichnen und Drucken wie Otto Knöpfer

Holzhausen. Einen Talentcampus für Kinder ab 9 Jahren führt die Volkshochschule Ilm-Kreis in den Herbstferien gemeinsam mit weiteren Partnern in Holzhausen durch. Unter dem Motto „Kunst auf dem Lande: Malen, Zeichnen & Drucken wie Otto Knöpfer“ können vom 12.10. bis 17.10.26 jeweils von 8.30 bis 15.30 Uhr in zwei Workshops unter fachlicher Anleitung verschiedene Techniken, darunter Aquarellmalerei, Zeichnen in der Natur sowie Naturdruck, erlernt werden.

Zum Ende der Ferienwoche, die kostenfrei inklusive Verpflegung ist, sollen die Malversuche in einer eigenen Ausstellung im Knöpfer-Haus, Arnstädter Straße 32, präsentiert werden. Kontakt: Tel. 03628/6107-25 oder per E-Mail: m.opel @ vhs-arnstdt-ilmenau.de

 

Auf Exkursion im Knöpfer-Haus

Lehrer und Schüler zu Gast im Knöpfer-Haus

Holzhausen: Auf Exkursion im Knöpfer-Haus waren kürzlich (24.9.26) Lehrer/-innen und Schüler des Melissantes-Gymnasiums Arnstadt. Im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung von Unesco-Projekt-Schulen informierten sie sich über die Arbeit eines Museums auf dem Land. Petra van Bellen, Vorsitzende des Knöpfer-Freundeskreises, und Arno Rehm, Schatzmeister, führten die Gäste durch die 20jährige Geschichte des Hauses und durch die aktuelle Ausstellung „Vom äußeren Land zur inneren Landschaft“.

Seit vorigem Jahr gibt es eine enge Kooperation zwischen dem Melissantes-Gymnasium und dem Knöpfer-Verein. Im Bereich Drucktechnik hatten Arnstädter Schüler bereits an Arbeiten mit dem Erfurter Künstler Ernst August Zimmermann bei seiner Ausstellung im Knöpfer-Haus teilgenommen.

Ab 22.Im November sollen in Holzhausen von Schülern der 7. bis 10. Klasse in der Kunst-AG geschaffene Arbeiten der Drucktechnik und Malerei vorgestellt werden. Laura Stadtmüller bedankte sich im Namen der Exkursionsgruppe für die interessante Führung durch das Maler-Museum und wünschte einen weiteren Ausbau der Kooperation beider Partner.

Lehrer und Schüler zu Gast im Knöpfer-Haus. Foto: J. Thiele

Frauenporträts in zeitgenössischer Art

Am Denkmaltag: Petra-van-Bellen-Ausstellung eröffnet im Knöpfer-Haus eine Schau von 41 Frauenbildern einer Mixed-Media-Künstlerin.

Holzhausen. Frauenporträts wurden im Knöpfer-Haus schon in mehreren Ausstellungen gezeigt. Was zum Denkmaltag im kleinen Museum in der Dorfmitte die Besucher erwartete, das fiel auf den ersten Blick auf und sollte auffallen. 41 Frauenköpfe in zeitgenössischer Kunst – farbenfreudig, großflächig, selbstbewusst, herausfordernd und nachdenklich – waren zu sehen.

Die freischaffende Mixed-Media-Künstlerin Petra van Bellen, aus Trier stammend, seit 2024 in Arnstadt lebend und in diesem Jahr zur neuen Vorsitzenden des Otto-Knöpfer-Freundeskreises gewählt, verbindet in ihrer Maltechnik Kohle mit Acryl, was ihren Bildern das Gepräge gibt.

Die Ausstellung in Holzhausen hat van Bellen unter das Motto „Vom äußeren Land zur inneren Landschaft“ gestellt. Nach ihren Worten will sie damit eine Verbindung zwischen der von Otto Knöpfer gemalten äußeren Landschaft und dem Inneren ihrer Frauenporträts herstellen. Sie male, sagte sie, Landschaften, „die wir in uns tragen: Erfahrungen und Brüche, Rückzugsorte und Erwartungen“. Diese in ihren Werken zu entdecken, dürfte für jeden Gast der gut besuchten Ausstellungseröffnung unterschiedlich gewesen sein.

Sie habe vor allem die „Geschichte von starken Frauen“ beeindruckt, hob Carola Busse, bisherige Vereinsvorsitzende, in ihren Begrüßungsworten bei der Vernissage hervor. Auf dem Dorf in einem Museum mutig zu sein, bedeute auch, wie mit dieser Ausstellung, moderne zeitgenössische Kunst zu zeigen.

Begleitende Popmusik auf Keyboard und Gitarre, boten Michael Lacher (Leipzig) und Matthias Schmidt (Weimar). Mit Speise und Trank war auf dem Hoffest für die Besucher bestens gesorgt. Die van-Bellen-Ausstellung ist bis zum 1. November jeweils sonntags von 13 bis 17 Uhr in der Arnstädter Straße 32 von Holzhausen zu sehen, danach nur nach Vereinbahrung. Jochen Thiele

Petra van Bellen (links) und Franziska Rosenbaum, stellvertretende Vereinsvorsitzende

Begleitende Popmusik boten Michael Lacher (rechts) und Matthias Schmidt.

Petra van Bellen vor ihren Bildern. Fotos: J. Thiele

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